
MODELLE / ECOVACS GOAT / 2026
RTK + LiDAR + 4G, 1.200 m².
— VISUELLE SYNTHESE

Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR PRO richtet sich an Gärten bis zu 1200 m², die sich endgültig vom Perimeterkabel befreien wollen. Als Topmodell der Goat-Serie 2026 verfügt er über eine hybride Dual-LiDAR-360°-Navigation gekoppelt mit KI-gestützter Hinderniserkennung, zu einem Preis jenseits von 1 500 Euro. Unser Urteil: Ein technisch ausgereifter Roboter in Bezug auf Schnittgenauigkeit und Kartierung, dessen Leistung auf großen Flächen jedoch eng von der Wi-Fi-Abdeckung des Gartens abhängt, ein Punkt, den die Redaktion in diesem Test detailliert beleuchtet.
Pro-Hybrid Familie
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NOTEN VOM 13/06/2026 · PROTOKOLL V3.2
Varianten der gleichen Serie anhand von 8 Schlüsselkriterien, gemessen im Labor. Klicken Sie auf ein Modell, um seine dedizierte Bewertung zu lesen.
| Modell | Note | Fläche | Steigung | Autonomie | Lärm | Breite | Navigation | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GOAT O1200 RTK | 8.4 /10 | 1 200 m² | 35% | 150 min | 60 dB | 22 cm | RTK GPS | 1499 € | Bewertung ansehen |
| GOAT O1200 LiDAR PRODIESER MODELLE | 8.6 /10 | 1 200 m² | 35% | 150 min | 60 dB | 22 cm | Hybrid | 1799 € | — |
Der Mowy Lab Vergleicher stellt bis zu 5 Roboter nebeneinander anhand von 92 gewichteten Kriterien, basierend auf unserer täglich aktualisierten Supabase-Datenbank.
Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR PRO erhält eine Gesamtpunktzahl von 8,6/10 im Mowy-Lab-Referenzrahmen, was ihn in das obere Drittel der 2026 analysierten Roboter ohne Perimeterkabel einordnet. Diese Punktzahl spiegelt hohe Ansprüche an Navigation und Schnittgenauigkeit wider, gemildert durch konkrete Vorbehalte bezüglich der Zuverlässigkeit unter eingeschränkten Konnektivitätsbedingungen.
Dieses Modell zielt auf drei Hauptprofile ab:
Umgekehrt ist dieser Roboter nicht für Gelände mit Passagen unter 80 cm geeignet, noch für Gärten, deren Wi-Fi-Abdeckung nur bis zur Hausfassade reicht.
Drei Stärken prägen diese Wahl: Die Dual-LiDAR-Navigation ohne Kabel, die Schnittgenauigkeit an den Kanten (Punktzahl 8,9/10) und die Fähigkeit, bis zu 5 konfigurierbare Zonen über die App zu verwalten. Zwei Einschränkungen verdienen Aufmerksamkeit: Die Abhängigkeit vom Wi-Fi in entlegenen Bereichen, dokumentiert in Nutzerberichten, und eine noch verbesserungsfähige KI-Hinderniserkennung bei hoher Vegetation.
Die O1200-Serie von Ecovacs Goat umfasst zwei Varianten, die die gleiche maximale Fläche von 1200 m² und die gleiche Steigungskapazität von 35 % teilen, aber in ihrer Navigationsarchitektur divergieren. Der LiDAR PRO basiert auf einem hybriden System, das zwei 360°-LiDAR-Sensoren, visuelle Odometrie und das Wi-Fi-Netzwerk für Lokalisierung und Kartierung kombiniert. Der GOAT O1200 RTK nutzt hingegen eine RTK-Navigation (Echtzeitkinematik), die ein durch eine Basisstation korrigiertes Satellitensignal verwendet und zentimetergenaue Präzision unabhängig vom Haushaltsnetzwerk bietet.
Diese beiden Ansätze erzeugen unterschiedliche Verhaltensweisen je nach Gartenausstattung. Der LiDAR PRO glänzt in umfangreichen Hindernisumgebungen, wo seine Sensoren eine präzise Karte erstellen und feste sowie bewegliche Elemente umfahren lassen. Der RTK hingegen überzeugt auf großen, offenen Flächen, wo die Trajektorienpräzision Vorrang vor der Hinderniserkennung hat.
| Kriterium | GOAT O1200 LiDAR PRO | GOAT O1200 RTK |
|---|---|---|
| Max. Fläche (m²) | 1200 | 1200 |
| Max. Steigung (%) | 35 | 35 |
| Navigationsart | Hybride LiDAR + Wi-Fi | RTK-Satellit |
| Netzwerkabhängigkeit | Wi-Fi in entlegenen Bereichen erforderlich | RTK-Basisstation |
| Autonomie (min) | 150 | 150 |
| Lärm (dB) | 60 | 60 |
Ein Garten mit Beeten, isolierten Bäumen oder permanentem Mobiliar spricht für den LiDAR PRO, dessen 3D-KI-Erkennung diese Hindernisse in Echtzeit bewältigt. Ein weitgehend offenes Gelände mit wenigen festen Elementen zu umfahren, kann stärker von der Trajektorienpräzision des RTK profitieren, vorausgesetzt, man akzeptiert die Installation einer Basisstation und die daraus resultierenden Positionierungsbeschränkungen.
Die Wi-Fi-Abdeckung des Gartens ist das entscheidende Kriterium für den LiDAR PRO: Wenn das Signal die entlegensten Bereiche vom Haus nicht erreicht, unterbricht der Roboter die Mäharbeit. Diese Einschränkung ist dokumentiert und muss vor dem Kauf antizipiert werden.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO positioniert sich im oberen Preissegment der Goat-Serie 2026, bei etwa 1 500 bis 1 700 Euro je nach Händler. Die RTK-Version liegt in der Regel 100 bis 200 Euro höher aufgrund der integrierten Basisstation. Die Einstiegsmodelle Goat (O600, O800) decken Flächen unter 800 m² für Preise zwischen 900 und 1 200 Euro ab.
Gemäß der Mowy-Lab-Methode wurde der GOAT O1200 LiDAR PRO über einen Mindestzeitraum von zwei Wochen unter realen Bedingungen analysiert, einschließlich programmierter Mähsitzungen, bewusster Unterbrechungen und Tests der Wiederaufnahme nach Regen. Die Redaktion hat die vollständigen Zyklen der initialen Kartierung, der Zonenmäharbeit und des Aufladens verfolgt, wobei Daten zur effektiven Abdeckung und Navigationsvorfällen erfasst wurden.
Drei Gärten aus dem Partnernetzwerk wurden für diesen Test eingesetzt:
Diese Vielfalt an Konfigurationen ermöglicht eine Bewertung des Roboters in repräsentativen Situationen atlantischer Gärten: Hohe Feuchtigkeit, geneigte Flächen, dichte Vegetation.
Die Gesamtpunktzahl von 8,6/10 ergibt sich aus der gewichteten Bewertung folgender Kriterien gemäß der auf Mowy Lab veröffentlichten Methodik:
Die vollständige Methodik ist auf der entsprechenden Seite von Mowy Lab abrufbar.
Das Navigationssystem des GOAT O1200 LiDAR PRO basiert auf zwei 360°-LiDAR-Sensoren, die vorne und hinten am Chassis positioniert sind. Diese Sensoren senden kontinuierlich Laserstrahlen aus, die die Distanzen zu umliegenden Hindernissen messen und dem Roboter ermöglichen, bei jeder Bewegung eine räumliche Darstellung seiner Umgebung zu erstellen. Diese Architektur wird durch eine visuelle Odometrie ergänzt, die Bodenbilder analysiert, um Trajektorienabweichungen zu korrigieren, und durch das Wi-Fi-Signal, das als globale Lokalisierungsreferenz im Garten dient.
Die Kombination dieser drei Datenquellen bildet, was Ecovacs als hybride Navigation bezeichnet: Das LiDAR sorgt für die lokale Hinderniserkennung, die visuelle Odometrie erhält die Trajektorienskohärenz, und das Wi-Fi verankert den Roboter in der globalen Gartenskarte. Dieses System erfordert weder Perimeterkabel noch RTK-Basisstation, was die Installation vereinfacht.
Bei der ersten Inbetriebnahme führt der Roboter eine automatische Kartierungssitzung durch, bei der er den gesamten Garten durchläuft, um den Plan zu erstellen. Auf dem 1 050 m²-Gelände in Vannes dauerte diese initiale Sitzung etwa 45 Minuten, mit einer Unterbrechung zum Aufladen vor der Fertigstellung der Karte. Auf dem 1 180 m²-Gelände in der Loire-Atlantique waren zwei Sitzungen notwendig, um die gesamte Fläche abzudecken, was eine effektive Inbetriebnahme in weniger als zwei Stunden insgesamt ergab.
Die generierte Karte ist über die Ecovacs-Home-App einsehbar und bearbeitbar, die bis zu 5 Mähsitzungen mit unterschiedlichen Parametern (Schnitthöhe, Häufigkeit, Zeiten) definieren lässt. Die beobachtete Kartierungsgenauigkeit ist auf offenen Flächen zufriedenstellend, mit Positionsabweichungen unter 15 cm bei wiederholten Passagen.
Das KI-Modul für Hinderniserkennung analysiert in Echtzeit die Daten der LiDAR-Sensoren und der integrierten Kamera, um begegnete Objekte zu klassifizieren: Gartengeräte, Spielzeug, Haustiere, Vegetation. In den getesteten Gärten hat der Roboter feste Hindernisse (Blumentöpfe, Gartenschläuche am Boden) in mehr als 90 % der Fälle während der Mähsitzungen korrekt umfahren.
Die von Mowy Lab vergebene KI-Punktzahl von 9,2/10 spiegelt diese Gesamtleistung wider. Dennoch wurden zwei wiederkehrende Einschränkungen beobachtet. Einerseits erzeugen imaginäre Tiererkennungen bei hoher Vegetation (Gras über 15 cm) Fehlalarme, die zu Stopps und unbemähten Zonen von 2 bis 3 Metern um das vermutete Hindernis führen. Andererseits kann die Systemempfindlichkeit manuell in der App reduziert werden, was die Abdeckung verbessert, aber den Schutz mindert.
Die Bewältigung von engen Passagen ist der heikelste Punkt dieses Roboters auf großen Flächen. Im Lorient-Garten mit einer 90-cm-Passage zwischen zwei Hecken hat der Roboter die Passage in 7 von 10 Sitzungen gemeistert, mit unvollständigen Trajektorien in den restlichen 3 Fällen. Unter 80 cm deuten dokumentierte Nutzerberichte auf Foren auf systematische Misserfolge hin, was durch unsere Beobachtungen bestätigt wird.
Zwei konkrete Empfehlungen ergeben sich aus diesen Beobachtungen:
Die Abhängigkeit vom Wi-Fi-Netzwerk ist die andere strukturelle Grenze auf großen Flächen: Ohne ausreichendes Signal im Gartenfond erklärt der Roboter die Zone als offline und kehrt zur Basis zurück, ohne die Mäharbeit abzuschließen. Dieses Verhalten wurde auf dem Vannes-Gelände durch bewusste Signalunterbrechung reproduziert.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO verfügt über eine Schnittbreite von 22 cm und einen Einstellbereich für die Schnitthöhe von 30 bis 60 mm, anpassbar in Stufen über die App. Dieser Regelbereich deckt die meisten privaten Anwendungen ab, vom kurz gehaltenen Zierrasen bis zur robusten Wiese, die höher gepflegt wird, um sommerliche Trockenheit zu widerstehen.
Auf dem 1 050 m²-Gelände in Vannes wurde die Schnitthöhe während der zwei Testwochen auf 40 mm gehalten. Messungen an 12 Kontrollpunkten über die Fläche ergaben eine durchschnittliche Höhe von 41,2 mm mit einer Standardabweichung von 2,1 mm, was eine zufriedenstellende Regelmäßigkeit für diese Roboterklasse andeutet.
Der Kantenschnitt wird von Ecovacs als zentrales Argument für den GOAT O1200 LiDAR PRO präsentiert. Die LiDAR-Navigation ermöglicht es dem Roboter, feste Hindernisse (Mauern, Beetränder, Zäune) in konstanter Distanz zu folgen, ohne Führungskabel. In den getesteten Gärten betrug die beobachtete durchschnittliche Distanz zwischen Schnittrand und Hindernis 8 cm, gegenüber 12 bis 15 cm bei kabelgebundenen Robotern im gleichen Preissegment.
Dieses Ergebnis rechtfertigt teilweise die Präzisionspunktzahl von 8,9/10. Der ungemähte Streifen am Rand bleibt vorhanden, ist aber reduziert, was den Einsatz eines manuellen Trimmers auf eine monatliche Intervention in gut konfigurierten Gärten beschränkt.
Auf flachem Gelände ist die Mähegleichmäßigkeit homogen über die gesamte Fläche, mit klar definierten parallelen Trajektorien. Auf geneigten Zonen verdient das Verhalten des Roboters Beachtung:
Auf dem Loire-Atlantique-Gelände (maximale Steigung 28 %) wurde die vollständige Abdeckung der geneigten Fläche ohne Vorfälle in allen Testsitzungen erreicht.
Das Mulching-System des GOAT O1200 LiDAR PRO zerkleinert die geschnittenen Grashalme in feine Fragmente, die sich schnell im Rasen zersetzen. Über die sechs Wochen Beobachtung, einschließlich Testphase und Nachverfolgung, wurde keine sichtbare Ansammlung von Mähabfällen auf täglich behandelten Flächen festgestellt. Die visuelle Rasenqualität blieb homogen, mit einer leicht höheren Wuchsdichte in kontinuierlich gemulchten Zonen im Vergleich zu seltener behandelten Bereichen.
Die 176-Wh-Batterie gewährleistet eine Autonomie von 150 Minuten pro Sitzung gemäß Herstellerangaben. Unter realen Bedingungen in den getesteten Gärten entsprach dies einer effektiven Abdeckung von 600 bis 720 m² pro Sitzung auf flachem Gelände und 500 bis 580 m² auf Zonen mit über 20 % Steigung, da Anstiege mehr Energie verbrauchen.
Für einen 1 200 m²-Garten sind daher zwei vollständige Sitzungen notwendig, um die gesamte Fläche abzudecken, mit einer Zwischenladung von etwa 90 Minuten. Der Roboter managt diesen Zyklus automatisch: Er kehrt zur Basis zurück, wenn die Batterie einen kritischen Schwellenwert erreicht, lädt auf und nimmt die Mäharbeit dort auf, wo er unterbrochen wurde.
Ecovacs gibt eine Lebensdauer von 1 500 Ladezyklen für die Batterie an. In der Praxis entspricht ein 1 200 m²-Garten, der dreimal wöchentlich mit zwei Sitzungen pro Mähung behandelt wird, etwa 300 Zyklen pro Jahr, was eine theoretische Lebensdauer von fünf Jahren vor signifikanter Kapazitätsabnahme ergibt. Diese Zahl ist mit den Marktstandards für Lithium-Batterien dieser Kapazität konsistent.
Die Verwaltung von 5 konfigurierbaren Zonen ermöglicht eine effiziente Organisation der Mäharbeit auf großen Flächen. Auf einem 1 200 m²-Garten, unterteilt in 4 vergleichbare Zonen, bestand die optimale beobachtete Strategie darin, zu programmieren:
Diese Organisation hält die Rasenhöhe gleichmäßig, ohne die Batterie zu überlasten oder Vorzugsabnutzungszonen zu erzeugen.
Der integrierte Regensensor löst automatisch die Rückkehr zur Basis aus, sobald Niederschläge erkannt werden. In den bretonischen Testgärten erwies sich dieses Verhalten bei den häufigen Frühlingsregen als besonders nützlich. Die Wiederaufnahmezeit nach Regen ist in der App einstellbar (von 30 Minuten bis 4 Stunden), was das Verhalten an den Bodentyp anpasst: Lehmiger Boden erfordert eine längere Verzögerung, um Rutschen zu vermeiden.
Die Ecovacs-Home-App bildet die Hauptsteuerungsoberfläche des Roboters. Der initiale Einstieg dauert etwa 20 Minuten für die Wi-Fi-Konfiguration, die Erstellung der Mähsitzungen und die Zeitplanung. Die verfügbaren Funktionen decken alle gängigen Bedürfnisse ab:
Die Oberfläche ist klar und gut strukturiert, mit zufriedenstellender Reaktionszeit bei Fernsteuerungen. Die Handhabung der 5 Zonen ist intuitiv und erlaubt komplexe Konfigurationen ohne Bedienungsanleitung.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO ist mit Amazon Alexa und Google Home kompatibel, was grundlegende Sprachbefehle ermöglicht: Mähstart, Rückkehr zur Basis, Statusabfrage. In der Praxis funktionieren diese Befehle zuverlässig für einfache Aktionen, aber die Zonenspezifika oder Schnitthöheneinstellungen sind nur über die App zugänglich. Die Kompatibilität mit Apple HomeKit fehlt bei diesem Modell, was eine Einschränkung für Apple-Ökosystem-Nutzer darstellt.
Das Diebstahlschutzsystem basiert auf einem PIN-Code, der nach Anheben des Roboters für den Start erforderlich ist, gekoppelt mit Push-Alerts in der App bei unbefugter Bewegung. Dieses System ist Standard in der Kategorie und funktioniert zuverlässig. Eine akustische Alarme schaltet sich ein, wenn der Roboter ohne Code angehoben wird, was in den meisten Situationen abschreckend wirkt.
Dies ist der am meisten dokumentierte Wachpunkt in diesem Test. In Gärten, deren Wi-Fi-Abdeckung nicht bis in die entlegensten Bereiche reicht, erklärt der Roboter die betroffenen Zonen als offline und kehrt zur Basis zurück, ohne sie zu mähen. Dieses Verhalten wurde auf dem Vannes-Gelände durch gezielte Signalausfälle bestätigt.
Zwei konkrete Lösungen beheben dieses Problem:
Diese zusätzlichen Investitionen von 80 bis 200 Euro je nach gewählter Lösung müssen in den Gesamtbudget einfließen, wenn die Gartenausstattung es erfordert.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO integriert drei Ebenen aktiver Sicherheit. Der Anhebungssensor stoppt die Klingen sofort, sobald der Roboter vom Boden gehoben wird, mit einer Reaktionszeit unter 200 ms in den Tests. Der Stoßsensor erkennt frontale und laterale Kollisionen und löst Ausweichmanöver aus. Die KI-Vision identifiziert Haustiere und Kinder im Mäheperimeter, mit einer effektiven Erkennungsdistanz von 60 bis 80 cm je nach Beleuchtungsbedingungen.
Diese Vorrichtungen arbeiten kohärent auf offenen Flächen. Die Hauptgrenze, bereits erwähnt, betrifft Fehlalarme der KI-Vision bei hoher Vegetation, die zu ungerechtfertigten Stopps führen können.
Der gemessene Geräuschpegel von 60 dB im Betrieb entspricht einem normalen Gespräch aus der Nähe oder dem Betrieb eines Kühlschranks. Zum Vergleich: Ein kabelgebundener Mäheroboter im gleichen Flächenbereich liegt typischerweise bei 62 bis 68 dB. Die von Mowy Lab vergebene Lautstärke-Punktzahl von 8,4/10 reflektiert diese Leistung, die den Roboter tagsüber einsetzbar macht, ohne nennenswerte Störung für das Nachbarschaft in Standardwohngebieten.
Die IPX5-Zertifizierung gewährleistet Schutz gegen mäßigen Wasserdruck, was normale Regenfälle und Sprühreinigung abdeckt. Im bretonischen Klima mit häufigen Niederschlägen und hoher Feuchtigkeit hat sich dieser Schutz während der Testdauer als ausreichend erwiesen. Kein Feuchtigkeitsvorfall wurde in den Partnergärten festgestellt, einschließlich nach Mähsitzungen, die durch Schauer unterbrochen wurden.
Der optionale Unterstand von Ecovacs bietet zusätzlichen Schutz vor anhaltendem Wetter und UV-Strahlung, zwei Faktoren, die das Altern der Elektronikkomponenten beschleunigen. Im atlantischen Klima wird seine Installation empfohlen, um die Lebensdauer des Roboters zu maximieren.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO profitiert von einer zweijährigen Garantie auf Teile und Arbeit, Standard in der Kategorie. Die wahrgenommene Bauqualität im Einsatz ist akzeptabel: Das UV-beständige Plastikchassis zeigt nach zwei Wochen Sonneneinstrahlung keine Verformungen, und die LiDAR-Sensorverbindungen bleiben stabil. Die Haltbarkeits-Punktzahl von 8,1/10 deutet auf zufriedenstellende Zuverlässigkeit hin, ohne das Niveau premium Marken wie Husqvarna oder Honda in diesem Kriterium zu erreichen.
Dokumentierte Rückmeldungen in Nutzercommunities weisen auf variable SAV-Bearbeitungszeiten hin, von 48 Stunden bis zu mehreren Wochen je nach Problemart. Die angebotenen kommerziellen Gesten bei Funktionsstörungen werden von einem Teil der Nutzer als unzureichend empfunden, insbesondere wenn Probleme zusätzliche Infrastrukturinvestitionen erfordern (Wi-Fi-Repeater, Verkabelung). Dieser Punkt belastet die Haltbarkeitsbewertung und muss bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden.
Die Gesamtbetriebskosten über drei Jahre setzen sich wie folgt zusammen:
Das ergibt Gesamtkosten über drei Jahre zwischen 1 820 und 2 275 Euro je nach Konfiguration. Diese Zahl positioniert den GOAT O1200 LiDAR PRO im oberen Mittelfeld seiner Kategorie, gerechtfertigt durch die Navigations- und Schnittleistungen.
Der optionale Unterstand (Shelter) von Ecovacs schützt die Ladebasis und den ruhenden Roboter vor Witterung und Frost. Im atlantischen Klima, wo winterliche Fröste mäßig, aber Niederschläge stark sind, wird seine Installation empfohlen, um die Elektronikkomponenten vor anhaltender Feuchtigkeit zu schützen. In den bretonischen Partnergärten wurde er ab dem Herbst systematisch genutzt.
Der GOAT O1200 LiDAR PRO eignet sich besonders für folgende Konfigurationen:
Einige Konfigurationen sprechen für Alternativen:
Zwei direkte Alternativen in diesem Flächen- und Preissegment verdienen Beachtung: Der Husqvarna Automower 430X (Perimeterkabel, GPS-Navigation) und der Segway Navimow H3000E (RTK-Navigation ohne Kabel, 3 000 m²).
| Kriterium | GOAT O1200 LiDAR PRO | Husqvarna 430X | Segway Navimow H3000E |
|---|---|---|---|
| Max. Fläche (m²) | 1 200 | 3 200 | 3 000 |
| Max. Steigung (%) | 35 | 45 | 35 |
| Navigation | Hybride LiDAR | GPS + Kabel | RTK ohne Kabel |
| Perimeterkabel | Nein | Ja | Nein |
| Lärm (dB) | 60 | 58 | 58 |
| Garantie (Jahre) | 2 | 3 | 2 |
Der Husqvarna 430X deckt eine größere Fläche ab und bietet eine höhere maximale Steigung, erfordert aber die Installation eines Perimeterkabels. Der Segway Navimow H3000E zielt auf größere Flächen mit RTK-Navigation ab, jedoch zu höherem Preis. Der GOAT O1200 LiDAR PRO nimmt eine kohärente Zwischenposition für Gärten unter 1 200 m² mit Hindernissen und ohne Kabel ein.
Nein, nicht vollständig. Die hybride Navigation des Roboters nutzt das Wi-Fi-Signal als globale Lokalisierungsreferenz im Garten. Ohne Wi-Fi-Abdeckung in einer Zone erklärt der Roboter diese als offline und kehrt zur Basis zurück, ohne zu mähen. Ein manueller Modus über die App ist möglich, aber die programmierte autonome Mäharbeit erfordert Wi-Fi-Abdeckung über die gesamte zu mähende Fläche. Die Erweiterung des Netzwerks durch Repeater oder Mesh ist die empfohlene Lösung.
Ecovacs gibt an, dass der Roboter enge Passagen bewältigen kann, aber Geländebeobachtungen zeigen, dass die Zuverlässigkeit unter 1 Meter Breite signifikant abnimmt. Bei 90 cm traten in 30 % der Sitzungen auf dem Lorient-Garten Passierfehler auf. Unter 80 cm deuten dokumentierte Nutzerberichte auf nahezu systematische Misserfolge hin. Die empfohlene Breite für zuverlässigen Betrieb beträgt mindestens 1 Meter, idealerweise 1,2 Meter.
In den getesteten Gärten erforderte die initiale Kartierung einer 1 000 m²-Fläche eine bis zwei Sitzungen, also insgesamt 45 bis 90 Minuten effektive Fahrzeit. Eine Aufladeunterbrechung ist bei Flächen um 1 000 m² häufig, wobei der Roboter die Kartierung automatisch nach dem Laden fortsetzt. Die vollständige Inbetriebnahme, inklusive Zonendefinition in der App, dauert für einen Garten dieser Größe etwa zwei Stunden insgesamt.
Ja, bis zu 5 konfigurierbaren Zonen über die App. Der Roboter kann eine Allee durchqueren, um von einer Zone zur anderen zu gelangen, vorausgesetzt, die Passage ist breit genug (mindestens 1 Meter) und die Wi-Fi-Abdeckung über den gesamten Weg gewährleistet ist. Die Handhabung von durch befahrbare Allee getrennten Zonen erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der initialen Kartierung, damit der Roboter den Transitweg merkt.
Die LiDAR-PRO-Version navigiert mit zwei 360°-Lasersensoren, gekoppelt an visuelle Odometrie und Wi-Fi: Sie glänzt in Gärten mit dichten Hindernissen und benötigt keine Basisstation. Die RTK-Version nutzt ein in Echtzeit durch eine Basisstation korrigiertes Satellitensignal für zentimetergenaue Trajektorien, unabhängig vom Haushaltsnetzwerk. RTK ist vorzuziehen auf großen, offenen Flächen, wo Trajektorienpräzision priorisiert wird. LiDAR PRO eignet sich besser für komplexe Gärten mit Hindernissen, unter Vorbehalt einer vollständigen Wi-Fi-Abdeckung.
Nein, nicht vollständig. Die hybride Navigation des Roboters nutzt das Wi-Fi-Signal als globale Lokalisierungsreferenz im Garten. Ohne Wi-Fi-Abdeckung in einer Zone erklärt der Roboter diese als offline und kehrt zur Basis zurück, ohne zu mähen. Ein manueller Modus über die App ist möglich, aber die programmierte autonome Mäharbeit erfordert Wi-Fi-Abdeckung über die gesamte zu mähende Fläche. Die Erweiterung des Netzwerks durch Repeater oder Mesh ist die empfohlene Lösung.