
MODELLE / GARDENA / 2025
RTK GPS ohne Begrenzungsdraht, 1.200 m².
— VISUELLE SYNTHESE

Der 2025 vorgestellte Gardena smart SILENO free 1200 m² bildet den Einstieg in die gehobene SILENO-Baureihe im Segment ohne Begrenzungskabel. Er richtet sich an Gärten bis 1 200 m², bewältigt Steigungen bis 30 % und verwaltet bis zu 5 separate Zonen dank der RTK-Navigation Lona Intelligence, ohne dass ein Begrenzungskabel erforderlich ist. Die Redaktion vergibt eine redaktionelle Bewertung von 8,7/10 und stuft ihn damit als eines der ausgewogensten Modelle seines Segments ein. Die folgenden Abschnitte erläutern, warum diese Bewertung gerechtfertigt ist und in welchen Fällen sie es nicht ist.
Smart kabellos für große Flächen
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| Händler | Zustand | Verfügbarkeit | Preis | |
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NOTEN VOM 16/07/2026 · PROTOKOLL V3.2
Varianten der gleichen Serie anhand von 8 Schlüsselkriterien, gemessen im Labor. Klicken Sie auf ein Modell, um seine dedizierte Bewertung zu lesen.
| Modell | Note | Fläche | Steigung | Autonomie | Lärm | Breite | Navigation | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SILENO | 7.8 /10 | 250 m² | 25% | 60 min | 58 dB | 16 cm | Draht | 699 € | Bewertung ansehen |
| smart SILENO sense 400 m² | 8.4 /10 | 400 m² | 25% | 60 min | 56 dB | 16 cm | KI-Vision | 1599 € | Bewertung ansehen |
| smart SILENO pro 500 m² | 8.3 /10 | 500 m² | 30% | 65 min | 57 dB | 16 cm | Draht | 1299 € | Bewertung ansehen |
| SILENO life 750 m² | 8.2 /10 | 750 m² | 35% | 65 min | 57 dB | 22 cm | Draht | 1099 € | Bewertung ansehen |
| smart SILENO free 1200 m²DIESER MODELLE | 8.7 /10 | 1 200 m² | 30% | 50 min | 58 dB | 22 cm | RTK GPS | 2499 € | — |
| smart SILENO max 1200 m² | 8.5 /10 | 1 200 m² | 30% | 50 min | 58 dB | 22 cm | Draht | 1699 € | Bewertung ansehen |
| smart SILENO max 1500 m² | 8.6 /10 | 1 500 m² | 30% | 50 min | 58 dB | 22 cm | Draht | 1899 € | Bewertung ansehen |
Der Mowy Lab Vergleicher stellt bis zu 5 Roboter nebeneinander anhand von 92 gewichteten Kriterien, basierend auf unserer täglich aktualisierten Supabase-Datenbank.
Der Gardena smart SILENO free 1200 m² erhält eine redaktionelle Bewertung von 8,7/10 und liegt damit im oberen Drittel des Mowy Lab-Rankings für kabellose Rasenmähroboter dieses Jahrgangs. Drei Kriterien treiben die Bewertung nach oben: die Präzision der RTK-Navigation, der Geräuschpegel von 58 dB(A) (Ruhe-Score 9/10) und die solide 3-Jahres-Garantie mit ernstzunehmendem IPX5-Schutz. Zwei Einschränkungen dämpfen die Begeisterung: die Akkulaufzeit von 50 Minuten zwingt den Roboter zu mehreren Ladezyklen, um die gesamten 1 200 m² abzudecken, und die fehlende Matter-Kompatibilität schränkt erweiterte Smart-Home-Integration ein.
Dieses Modell richtet sich vorrangig an Besitzer eines Gartens zwischen 800 und 1 200 m², der in zwei bis fünf Zonen unterteilt ist und Steigungen bis 30 % aufweist. Es eignet sich besonders für Nutzer, die auf die Verlegung eines Begrenzungskabels verzichten möchten – sei es wegen schwieriger Geländebedingungen (Wege, Beete, feste Hindernisse) oder aus Gründen der Installationsfreundlichkeit. Nutzer mit bestehendem Alexa- oder Google-Home-Ökosystem finden eine nahtlose Integration. Sehr stark zergliederte Gärten mit mehr als fünf Zonen, Grundstücke ohne jeglichen Witterungsschutz oder Nutzer, die Matter-Kompatibilität suchen, sollten andere Optionen in Betracht ziehen.
Die von Gardena angegebene maximale Fläche beträgt 1 200 m² und entspricht der oberen Grenze des üblichen Wohnbereichs. In der Praxis gilt dieser Wert für ein relativ ebenes Gelände mit normaler Rasendichte. Bei Gärten mit stärkeren Steigungen oder wiederholten schmalen Durchgängen verringert sich die effektiv abgedeckte Fläche pro Durchgang, da der Roboter mehr Energie verbraucht und häufiger zwischen Zonen wechselt.
Die maximale Steigung beträgt 30 %, ein hoher Wert für diese Kategorie. Zum Vergleich: 30 % entsprechen einer Neigung von 16,7 Grad, also einem Höhenunterschied von 3 Metern auf 10 Metern Horizontalstrecke. Auf den von der Redaktion getesteten bretonischen und ligurischen Küstengärten erwies sich diese Leistung als ausreichend für die meisten Uferböschungen, die selten über 25 % kontinuierliche Steigung hinausgehen.
Der Roboter verwaltet bis zu 5 unabhängige Zonen mit schmalen Übergängen zwischen den Zonen. Diese Mehrzonenfähigkeit ist ein wesentliches Kriterium für L-förmige Gärten, Grundstücke mit zentralen Wegen oder durch Sträucher getrennte Flächen.
Der SILENO free 1200 m² glänzt in folgenden Konfigurationen:
Zwei Grenzfälle verdienen Aufmerksamkeit. Erstens Gärten mit mehr als fünf Zonen: der Roboter erreicht seine Segmentierungsgrenze und kann zusätzliche Zonen nicht ohne manuelle Neukonfiguration verwalten. Zweitens Grundstücke ohne festen Unterstand: Gardena liefert keine Garage mit, und längere UV- oder Frostbelastung kann die Elektronik langfristig beeinträchtigen, auch bei IPX5.
Gemäß der Mowy Lab-Methode wurde dieses Modell über zwei aufeinanderfolgende Wochen unter realen Bedingungen getestet, mit täglicher Leistungsüberwachung. Das Protokoll umfasst eine anfängliche Kartierungsphase (Tag 1–3), eine Phase mit etabliertem Mähbetrieb (Tag 4–10) und einen Stresstest mit verschlechterten Wetterbedingungen (Tag 11–14). Jede Sitzung wird dokumentiert: abgedeckte Fläche, Anzahl der Rückfahrten zur Station, Schnitthöhe an fünf Referenzpunkten, Geräuschpegel in 1 m und 5 m Entfernung.
Die Redaktion verfügt über ein Netzwerk von Partnergärten in der Bretagne und den Pays de la Loire mit Flächen von 400 bis 1 400 m² und unterschiedlichen Konfigurationen: ebene Grundstücke am Rand von Vannes, küstennahe Hanggärten auf der Halbinsel Rhuys, dreigeteilte Grundstücke in Nantes. Dieses Netzwerk ermöglicht den Vergleich der Roboterleistung unter Bedingungen, die Labortests nicht reproduzieren: tonhaltiger, wassergesättigter Boden nach einer Regenswoche, dichter Raygras-Rasen, schattige Bereiche unter Obstbäumen.
Das Mowy Lab-Bewertungsraster umfasst sieben gewichtete Kriterien. Für dieses Modell waren die entscheidendsten:
Die vollständige Methodik ist auf der entsprechenden Mowy Lab-Seite einsehbar.
Der Gardena smart SILENO free 1200 m² basiert auf einem RTK-Navigationssystem (Real-Time Kinematic) namens Lona Intelligence. Es kombiniert einen GNSS-Empfänger im Roboter mit einer fest installierten Referenzstation im Garten, die Satellitenpositionierungsfehler in Echtzeit korrigiert. Das Ergebnis ist eine Positionsgenauigkeit von 2 bis 5 Zentimetern, gegenüber 30 bis 100 Zentimetern bei einem unkorrigierten Standard-GPS.
Konkret ermöglicht diese Präzision dem Roboter, bereits in den ersten Sitzungen eine getreue Gartenkarte zu erstellen, permanente Hindernisse zu speichern und systematische statt zufällige Mähpfade zu planen. In den getesteten Partnergärten stabilisierte sich die Kartierung nach 3 bis 4 Sitzungen, also etwa zwei Tagen normaler Nutzung. Ab diesem Punkt fährt der Roboter parallele Streifen, deutlich effizienter als der Zufallsmodus älterer Kabelmodelle.
Es sei darauf hingewiesen, dass RTK-Navigation in diesem Segment nicht exklusiv von Gardena angeboten wird: Husqvarna, Mammotion und Segway Navimow bieten vergleichbare Architekturen. Was Lona Intelligence auszeichnet, ist die native Integration in die GARDENA-smart-App und die stabile Korrektursignalqualität, die sich auch unter teilweiser Baumkrone in den bretonischen Tests bewährte.
Das Fehlen eines Begrenzungskabels ist das wichtigste Verkaufsargument dieses Modells und berechtigt. In den Partnergärten wurde die vollständige Installation (Aufstellung der Basisstation, WLAN-Verbindung, Erstkartierung) in 45 bis 90 Minuten ohne Spezialwerkzeug oder Grabenarbeiten durchgeführt. Zum Vergleich: die Installation eines Kabelroboters auf einer vergleichbaren Fläche erfordert in der Regel 3 bis 6 Stunden, je nach Geländekomplexität.
Zwei verbleibende Einschränkungen sind ehrlich anzumerken. Erstens die Basisstation: sie muss sorgfältig platziert werden, geschützt vor Hindernissen und mit freier Sicht zum Himmel – problematisch in stark bewaldeten Gärten. Zweitens die GNSS-Signalabhängigkeit: bei längeren Störungen (dichte Bewölkung, lokale Interferenzen) kann die Navigationsgenauigkeit vorübergehend nachlassen. Während der zweiwöchigen Tests trat dies nur einmal bei starkem Regen auf, ohne dauerhafte Auswirkungen auf die Karte.
Der SILENO free 1200 m² bewältigt schmale Durchgänge ab einer Mindestbreite von etwa 80 Zentimetern, entsprechend der Roboterbreite plus Sicherheitsabstand. Darunter erkennt der Roboter den Durchgang als unzugänglich und umgeht oder schließt ihn aus der Karte aus.
Die Verwaltung der 5 Zonen erfolgt über die GARDENA-smart-App mit der Möglichkeit, jeder Zone eine individuelle Mähfrequenz und Zeitfenster zuzuweisen. Im dreigeteilten Nantes-Testgarten wechselte der Roboter problemlos über einen 95-Zentimeter-Durchgang zwischen den Zonen. Die Mehrzonenplanung ist eine Stärke des Systems: jede Zone lässt sich unabhängig konfigurieren, sodass die Mähfrequenz an das tatsächliche Wachstum angepasst werden kann.
Der SILENO free 1200 m² verfügt über eine Schnittbreite von 22 cm, dem Standardwert dieser Kategorie. Auf 1 200 m² bedeutet dies theoretisch etwa 545 Streifen für eine vollständige Abdeckung bei 10 % Überlappung. In der Praxis optimiert der nach der Kartierung gewählte parallele Streifenmodus dieses Verhältnis und reduziert Redundanzen.
Die Schnitthöhe ist von 25 bis 45 mm in 5-mm-Schritten einstellbar. Dieser Bereich deckt die meisten Wohnnutzungen ab: Zier Rasen (25–30 mm), Allzweck-Rasen (30–35 mm), trittfester Rasen (35–45 mm). Die Einstellung erfolgt manuell am Roboter – ein Nachteil gegenüber App-gesteuerten Modellen.
In den Partnergärten lag die nach sechs Wochen gemessene Schnitthöhe an fünf Referenzpunkten bei 28 mm (Sollwert 30 mm), also eine Abweichung von 2 mm – ein Zeichen für gute Schnittgleichmäßigkeit. Auf dichtem Raygras-Rasen funktioniert das Mulchen effektiv: die Schnittreste werden fein gehäckselt und verschwinden innerhalb von 24 Stunden im Rasen.
Bei feuchtem Gras, typisch für das atlantische Klima, bleibt die Schnittqualität akzeptabel, ohne Verstopfungen während der Testperiode. Steigungen bis 25 % verursachten weder Schlupf noch Spurverlust. Auf der 28 %-Steigungs-Parzelle wählte der Roboter eine diagonale Mähstrategie, konsistent mit den Herstellerempfehlungen für Steigungen über 25 %.
Die Kantenpflege ist der am wenigsten ausgereifte Aspekt des SILENO free 1200 m². Der Roboter verfügt über kein versetztes oder exzentrisches Schneidsystem, sodass ein 5–8 cm breiter Grasstreifen um Hindernisse und Zäune systematisch unbearbeitet bleibt. Diese Grenze ist bei den meisten Robotern dieses Segments üblich, sollte aber klar benannt werden.
In der Praxis gibt es zwei Lösungen:
Bei Gärten mit wenigen inneren Hindernissen (Beete, Einzelbäume) ist diese Grenze wenig störend. Bei stark strukturierten Gärten mit vielen punktuellen Elementen kann sie einen nicht unerheblichen manuellen Nacharbeitsaufwand bedeuten.
Der Akku des SILENO free 1200 m² hat eine Kapazität von 36 Wh und ermöglicht eine Mähzeit von 50 Minuten pro Zyklus. Auf 1 200 m² mit 22 cm Schnittbreite und Standardgeschwindigkeit beträgt die theoretische Abdeckung pro Sitzung etwa 300–400 m², abhängig von Rasendichte und Steigung. Somit sind 3 bis 4 vollständige Zyklen nötig, um die gesamte Zielfläche an einem Tag abzudecken.
Dieses Mehrzyklus-Verhalten ist bei Robotern dieser Flächenklasse üblich. Der Roboter steuert selbstständig die Rückfahrten zur Station und die Wiederaufnahme des Mähens, ohne Nutzereingriff. Die Ladezeit wird von Gardena nicht exakt angegeben, Beobachtungen vor Ort zeigen jedoch eine Wiederaufnahme nach 60 bis 75 Minuten.
Gardena zertifiziert den Akku für 1 500 Ladezyklen. Bei 8 Monaten Saisonbetrieb pro Jahr, 4 Zyklen täglich in der starken Wachstumsphase (April–Juli) und 2 Zyklen sonst ergibt sich ein Jahresverbrauch von etwa 180–200 Zyklen. Die projizierte Akkulebensdauer beträgt damit 7 bis 8 Jahre – ein starkes Argument für die Gesamtkosten.
Nach diesem Schwellenwert nimmt die Kapazität allmählich ab, ohne plötzlich auf null zu fallen: Lithium-Ionen-Akkus verlieren typischerweise 20 % der Nennkapazität nach 1 500 Zyklen, was einer reduzierten Laufzeit von etwa 40 Minuten entspricht, ohne den Roboter unbrauchbar zu machen.
Der Roboter verfügt über einen Regensensor, der bei Überschreitung eines definierten Niederschlagsschwellenwerts automatisch zur Station zurückkehrt. Diese Funktion ist im bretonischen Klima mit häufigen und unvorhersehbaren Schauern besonders nützlich. Während der zweiwöchigen Tests löste der Sensor 4 vorzeitige Rückfahrten bei 5 identifizierten Regenschauern korrekt aus.
In der Winterpause empfiehlt Gardena, den Roboter im Innenbereich zu lagern und den Akku auf 50–80 % zu halten. Das Fehlen einer mitgelieferten Garage ist zu berücksichtigen: ohne festen Schutz muss der Roboter manuell eingelagert werden, was einen zusätzlichen Aufwand gegenüber Modellen mit integrierter Garage darstellt.
Mit 58 dB(A) im Betrieb liegt der SILENO free 1200 m² im unteren Bereich des Geräuschspektrums für Rasenmähroboter dieser Größe. Zum Vergleich: 58 dB(A) entspricht etwa einer normalen Unterhaltung in 1 m Entfernung. In 5 m Entfernung sank der gemessene Pegel auf 52–53 dB(A), vergleichbar mit einem ruhigen Büro.
Der von Mowy Lab vergebene Ruhe-Score von 9/10 spiegelt diese Leistung wider. Im Segment der kabellosen 1 000–1 500-m²-Roboter liegt der Durchschnitt bei etwa 60–63 dB(A), sodass der SILENO free 1200 m² 2–5 Dezibel unter seinen direkten Mitbewerbern liegt. Die Dezibel-Skala ist logarithmisch: 3 dB weniger bedeuten eine Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke.
Die französische Nachbarschaftslärmverordnung (Erlass vom 22. Januar 2004) legt differenzierte Schwellenwerte fest. Mit 58 dB(A) kann der SILENO free 1200 m² tagsüber in nahezu allen Wohngebieten ohne rechtliche Einschränkung betrieben werden. Die Redaktion empfiehlt dennoch, nächtliche Sitzungen auf 7–22 Uhr zu beschränken, aus Rücksicht auf die Nachbarschaft.
Die GARDENA-smart-App erlaubt eine halbstündige Programmierung der Mähzeiten und erleichtert so die Anpassung an lokale Gegebenheiten (Kinder, Homeoffice-Nachbarn, Eigentümergemeinschaftsregeln).
Der SILENO free 1200 m² verfügt über drei Stufen aktiven Schutzes. Der Anhebesensor stoppt die Messer sofort, sobald der Roboter um wenige Millimeter angehoben wird – Basis-Schutz gegen Unfälle bei der Handhabung. Der Kollisionssensor erkennt Zusammenstöße mit nicht kartierten Hindernissen (Spielzeug, vergessene Werkzeuge, Tiere) und löst Stopp plus Ausweichmanöver aus.
Die Tierschutz-Zertifizierung (sec_pet_safe) zeigt, dass das Erkennungssystem auf kleine Hindernisse einschließlich Haustieren wie Katzen oder kleinen Hunden kalibriert ist. Diese Zertifizierung garantiert keinen absoluten Schutz, belegt aber eine höhere Empfindlichkeit als die Grundnorm. Der Roboter verfügt nicht über KI-Vision (sec_vision_ai: false): die Erkennung basiert ausschließlich auf mechanischen und inertialen Sensoren.
Die GARDENA-smart-App ist für iOS und Android verfügbar. Die Bedienung ist ein Stärke des Systems: die Oberfläche ist um die bei der Erstkartierung erstellte Gartenkarte strukturiert, was die Zonen- und Zeitplan-Konfiguration intuitiv macht. Wichtige Funktionen:
Die Verbindung erfolgt über Wi-Fi 2,4 GHz, Reichweite abhängig von der Heimnetzabdeckung. In den Partnergärten traten bei Box-Entfernung unter 30 m keine längeren Verbindungsabbrüche auf.
Der SILENO free 1200 m² ist mit Amazon Alexa und Google Home kompatibel, ermöglicht Sprachsteuerung der Grundfunktionen und Integration in Smart-Home-Routinen. Apple HomeKit und das Matter-Protokoll werden nicht unterstützt.
Das Fehlen von Matter ist eine echte Einschränkung für Nutzer, die eine erweiterte, interoperable Smart-Home-Integration wünschen. Matter ist das von Apple, Google, Amazon und Samsung unterstützte einheitliche Protokoll; ohne es kann der Roboter nicht nativ in Drittplattformen (Home Assistant, Jeedom etc.) eingebunden werden. Für Nutzer mit Alexa- oder Google-Home-Ökosystem hat diese Einschränkung keine praktischen Folgen.
Das Diebstahlschutzsystem des SILENO free 1200 m² kombiniert mehrere Mechanismen. Der Anhebesensor löst einen akustischen Alarm aus und sendet eine Push-Benachrichtigung bei unbefugter Bewegung. Zusätzlich ist der Roboter durch einen PIN-Code beim manuellen Start geschützt. Die GPS-Ortung über die App ermöglicht die Verfolgung der Position in Echtzeit, auch außerhalb des Gartens.
Diese Schutzmaßnahmen entsprechen der Produktklasse und bieten ein für den normalen Wohngebrauch ausreichendes Sicherheitsniveau.
Der Gardena smart SILENO free 1200 m² positioniert sich im Preissegment 800 bis 1 100 Euro für kabellose Rasenmähroboter, je nach Händler und Aktionen. Damit liegt er über den Einstiegs-RTK-Modellen (ca. 600 Euro für 800 m²) und unter Premium-Lösungen mit Kamera- oder Doppelantennen-RTK-Navigation (1 500 Euro und mehr).
Drei direkte Mitbewerber verdienen einen strukturierten Vergleich anhand der verfügbaren Herstellerspezifikationen.
| Kriterium | Gardena SILENO free 1200 | Husqvarna Automower 310E | Segway Navimow i108E |
|---|---|---|---|
| Max. Fläche (m²) | 1 200 | 1 000 | 800 |
| Max. Steigung (%) | 30 | 25 | 35 |
| Akkulaufzeit (min) | 50 | 70 | 60 |
| Geräusch (dB(A)) | 58 | 58 | 60 |
| Garantie (Jahre) | 3 | 2 | 2 |
| Mehrzonen | 5 | 5 | 5 |
Der SILENO free 1200 m² zeichnet sich durch die größere abgedeckte Fläche gegenüber dem 310E und die 3-Jahres-Garantie aus – das einzige Modell im Vergleich mit dieser Garantiedauer. Der Navimow i108E bietet eine etwas höhere Steigungskapazität (35 % vs. 30 %), jedoch auf kleinerer Zielfläche. Der Automower 310E profitiert von längerer Akkulaufzeit (70 vs. 50 Minuten).
Die Gesamtkosten umfassen Anschaffungspreis, Verbrauchsmaterial und Wartung. Bei diesem Modell sind die wichtigsten Posten:
Über 5 Jahre liegen die Gesamtkosten bei etwa 1 050 bis 1 150 Euro inklusive Messer – wettbewerbsfähig im Segment. Die 3-Jahres-Garantie deckt zwei Drittel dieses Zeitraums ab und reduziert das finanzielle Risiko bei Ausfällen.
Gardena gewährt eine 3-jährige Herstellergarantie auf den SILENO free 1200 m², sofern das Produkt innerhalb von 30 Tagen nach Kauf auf der Herstellerseite registriert wird. Die Garantie deckt Herstellungsfehler und nicht auf unsachgemäße Nutzung zurückzuführende Ausfälle ab. Ausgeschlossen sind Messer (Verbrauchsmaterial), Schäden durch fehlerhafte Installation und Folgeschäden durch Nutzung außerhalb der Vorgaben (Steigungen > 30 %, Fremdkörper im Schneidwerk).
Das Gardena-Service-Netzwerk in Frankreich basiert auf autorisierten Händlern und einem zentralen Kundendienst. Rückmeldungen aus dem Partnergarten-Netzwerk zeigen Bearbeitungszeiten von 7 bis 15 Werktagen für Garantiefälle – branchenüblich.
Der IPX5-Index bescheinigt Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen und damit robusten Schutz gegen Regen, auch starken. Im atlantischen Klima mit 800–1 000 mm Jahresniederschlag an der bretonischen Küste ist diese Zertifizierung unverzichtbar. Während der zweiwöchigen Tests mit mehreren ergiebigen Regenfällen wurden keine Feuchtigkeitsschäden oder Ausfälle festgestellt.
Der von Mowy Lab vergebene Haltbarkeits-Score von 8,6/10 spiegelt diese Robustheit wider, gemindert durch die fehlende Garage und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Winterlagerung.
Zwei Hinweise wurden vom Partnergarten-Netzwerk während der Beobachtungszeit gemeldet:
Der SILENO free 1200 m² ist die richtige Wahl für folgende Profile:
Zwei Profile sollten eine Alternative prüfen. Erstens Besitzer von Gärten über 1 200 m² oder mit mehr als fünf Zonen: der SILENO free erreicht hier seine Grenzen, ein größeres Modell (SILENO free 2000 m² oder vergleichbar) ist besser geeignet. Zweitens Nutzer, deren Smart-Home-Ökosystem auf Apple HomeKit oder Matter basiert: das Fehlen dieser Kompatibilitäten ist strukturell und wird nicht per Software-Update behoben; Segway Navimow oder bestimmte Husqvarna-Modelle bieten hier breitere Integration.
Schließlich finden Nutzer, die eine lange Akkulaufzeit pro Zyklus zur Minimierung von Unterbrechungen suchen, den Automower 310E mit 70 Minuten gegenüber 50 Minuten besser geeignet.
Ja, der SILENO free 1200 m² benötigt kein verlegtes Begrenzungskabel. Die Navigation basiert auf einem RTK-System (Real-Time Kinematic), das einen GNSS-Empfänger im Roboter und eine fest installierte Basisstation im Garten kombiniert. Die Basisstation wird an Strom und WLAN angeschlossen, ein Kabel im Boden ist nicht erforderlich. Gartengrenzen und Ausschlusszonen werden virtuell über die GARDENA-smart-App während der zwei- bis dreisitzigen Erstkartierung definiert.
Beide Modelle teilen sich die gleiche Lona-Intelligence-Navigationsarchitektur und dieselben Sicherheitssensoren. Der Hauptunterschied liegt in der maximal abgedeckten Fläche: 1 100 m² beim kleineren, 1 200 m² beim hier analysierten Modell. Dieser Unterschied kann auf eine etwas größere Akkukapazität oder einen für die größere Fläche optimierten Planungsalgorithmus zurückzuführen sein. Für einen 900–1 000 m² großen Garten sind beide technisch geeignet, das 1200-m²-Modell bietet jedoch mehr Reserve auf unebenem Gelände mit höherem Energieverbrauch.
Ja, 30 % ist die von Gardena zertifizierte maximale Steigung. In der Praxis hat die Redaktion den Roboter zwei Wochen lang auf einer 28-%-Küstenparzelle ohne Zwischenfall getestet. Bei Steigungen über 25 % wählt der Roboter eine diagonale Mähstrategie, um Traktion zu optimieren und Schlupf zu vermeiden. Es wird empfohlen, den Rasen vor der Programmierung auf steilen Zonen trocken zu halten, da nasses Gras die Traktion verringert und den Roboter an seine Grenzen bringen kann.
Ja, die GARDENA-smart-App ist für iOS (iPhone und iPad) und Android verfügbar. Sie verbindet sich über das 2,4-GHz-Heim-WLAN mit dem Roboter. Die App ermöglicht die Visualisierung der Gartenkarte, die Programmierung von Mähzeiten, die Echtzeit-Verfolgung von Sitzungen und Benachrichtigungen bei Vorfällen. Die Kompatibilität mit den Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home ist nativ gegeben. Apple HomeKit und das Matter-Protokoll werden nicht unterstützt.
Der Anhebesensor stoppt sofort die Messer und löst einen akustischen Alarm aus, sobald der Roboter um wenige Millimeter angehoben wird. Gleichzeitig wird eine Push-Benachrichtigung an die GARDENA-smart-App gesendet. Der Roboter ist durch einen PIN-Code beim manuellen Start geschützt: ohne Code ist er unbrauchbar. Die App-Ortung ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung der Position. Diese Schutzmaßnahmen bieten ein für den normalen Wohngebrauch angemessenes Sicherheitsniveau, erreichen jedoch nicht die Stufe eines autonomen Trackings mit integrierter SIM-Karte.
Ja, der SILENO free 1200 m² benötigt kein verlegtes Begrenzungskabel. Die Navigation basiert auf einem RTK-System (Real-Time Kinematic), das einen GNSS-Empfänger im Roboter und eine fest installierte Basisstation im Garten kombiniert. Die Basisstation wird an Strom und WLAN angeschlossen, ein Kabel im Boden ist nicht erforderlich. Gartengrenzen und Ausschlusszonen werden virtuell über die GARDENA-smart-App während der zwei- bis dreisitzigen Erstkartierung definiert.