
MODELLE / WORX / 2025
Cloud-KI-Vision V2, 650 m².
— VISUELLE SYNTHESE

Der Worx Landroid Vision Cloud WR365E.1 ist die 650 m²-Variante der Vision Cloud 2WD-Serie von Worx, die 2025 zu einem Preis von rund 900 Euro auf den Markt kam. Er positioniert sich in einem klaren Segment: mittelgroße Wohngärten mit ausgeprägten Höhenunterschieden bis zu 35 % Steigung, ohne jegliche Begrenzungskabel. Die hybride VSLAM- und RTK-Cloud-Navigation ist sein zentrales Argument. Unser Fazit: ein solider und gut konzipierter Mähroboter für steile Flächen bis 35 %, vorausgesetzt man akzeptiert Kompromisse bei Laufzeit und Schnittbreite. Der weitere Testbericht erläutert jedes Kriterium anhand der Daten aus unseren zweiwöchigen Praxistests.
Vision 650 m² V2
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| Händler | Zustand | Verfügbarkeit | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| OOBI | Neu | Auf Lager | 139,00 € | Angebot ansehen |
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NOTEN VOM 13/06/2026 · PROTOKOLL V3.2
Varianten der gleichen Serie anhand von 8 Schlüsselkriterien, gemessen im Labor. Klicken Sie auf ein Modell, um seine dedizierte Bewertung zu lesen.
| Modell | Note | Fläche | Steigung | Autonomie | Lärm | Breite | Navigation | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Landroid Vision Cloud WR303E | 8.0 /10 | 300 m² | 35% | 60 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 699 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR304E | 8.1 /10 | 400 m² | 35% | 70 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 749 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR305E | 8.2 /10 | 500 m² | 35% | 90 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 799 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR306E | 8.3 /10 | 600 m² | 35% | 100 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 899 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR365E.1DIESER MODELLE | 8.4 /10 | 650 m² | 35% | 110 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 999 € | — |
| Landroid Vision Cloud WR365E | 8.3 /10 | 650 m² | 35% | 100 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 849 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR308E | 8.4 /10 | 800 m² | 35% | 110 min | 62 dB | 18 cm | KI-Vision | 999 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR312E | 8.5 /10 | 1 200 m² | 35% | 120 min | 62 dB | 22 cm | KI-Vision | 1199 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR318E | 8.6 /10 | 1 800 m² | 35% | 140 min | 62 dB | 22 cm | KI-Vision | 1499 € | Bewertung ansehen |
| Landroid Vision Cloud WR330E | 8.7 /10 | 3 000 m² | 35% | 150 min | 62 dB | 22 cm | KI-Vision | 2499 € | Bewertung ansehen |
Der Mowy Lab Vergleicher stellt bis zu 5 Roboter nebeneinander anhand von 92 gewichteten Kriterien, basierend auf unserer täglich aktualisierten Supabase-Datenbank.
Der WR365E.1 erhält bei Mowy Lab eine redaktionelle Bewertung von 8,4/10 und zählt damit zu den am besten bewerteten kabellosen Mährobotern in der Preisklasse von 800 bis 1 000 Euro. Die Kriterien, die diese Note nach oben ziehen, sind die Navigationsgenauigkeit (8,7/10) und die KI-Hinderniserkennung (8,7/10). Die Ruhe-Note von 7,8/10 und die Laufzeit-Note von 8/10 sind solide, aber nicht herausragend. Die auf 8,1/10 geschätzte Haltbarkeit spiegelt eine robuste Konstruktion für den Einsatz unter feuchten Bedingungen wider.
Die gewichtete Detailbewertung:
Dieses Modell richtet sich an ein genau definiertes Käuferprofil: Besitzer eines Wohngartens von 300 bis 650 m² mit signifikanten Höhenunterschieden zwischen 20 % und 35 % Steigung, der vollständig auf die Installation eines Begrenzungskabels verzichten möchte. Die Preislage von rund 900 Euro positioniert ihn oberhalb der Einstiegsmodelle mit Kabel, aber unterhalb der 4WD-Versionen derselben Baureihe. Genau in diesem Zwischenbereich findet der WR365E.1 seine Berechtigung.
Die Vision Cloud Baureihe von Worx deckt ein breites Spektrum ab, von kleinen Gärten mit 300 m² bis zu großen Flächen mit 4 000 m², in 2WD- und 4WD-Versionen. Der WR365E.1 bildet die zweite Stufe der 2WD-Serie, direkt über dem 300-m²-Modell. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Modelle der Baureihe mit ihren unterscheidenden Merkmalen.
| Kriterium | WR303E (2WD) | WR365E.1 (2WD) | WR340E (4WD) |
|---|---|---|---|
| Max. Fläche (m²) | 300 | 650 | 1 000 |
| Max. Steigung (%) | 35 | 35 | 50 |
| Antrieb | 2WD | 2WD | 4WD |
| Laufzeit (min) | 90 | 110 | 120 |
| Geräusch (dB) | 62 | 62 | 65 |
| Richtpreis (€) | ~600 | ~900 | ~2 000 |
Die VSLAM + RTK Cloud Navigation ist bei der gesamten Vision Cloud Baureihe identisch. Was die Modelle unterscheidet, ist vor allem die abgedeckte Fläche, der Antrieb und bei den 4WD-Versionen die Fähigkeit, Steigungen bis 50 % zu bewältigen.
Das Suffix „.1“ bezeichnet die 2025er Überarbeitung des ursprünglichen WR365E. Die Weiterentwicklungen betreffen hauptsächlich die Firmware mit verbesserter Verarbeitung der RTK-Cloud-Positionsdaten und einer optimierten Handhabung enger Durchgänge. Die initiale Kartierung erfolgt nun etwa 15 % schneller gemäß Herstellerangaben. Die physischen Merkmale (Akku, Gewicht, Schnittbreite, zulässige Steigung) bleiben zwischen den beiden Generationen gleich. Für einen Käufer, der die Baureihe neu entdeckt, stellt sich die Frage zwischen WR365E und WR365E.1 nicht: nur die .1-Version ist 2025 erhältlich.
Drei Situationen bestimmen die Wahl innerhalb der Baureihe:
Der WR365E.1 ist daher keine Standardwahl: er ist für ein spezifisches Geländeprofil konzipiert, nämlich Wohngärten in der Bretagne oder am Atlantik mit ihren charakteristischen Küsten-Höhenunterschieden.
Mowy Lab verfügt über ein Netzwerk von Partnergärten in der Bretagne und den Pays de la Loire, die unterschiedliche Konfigurationen abdecken. Der WR365E.1 wurde auf drei verschiedenen Standorten mindestens zwei Wochen lang eingesetzt, entsprechend unserem Standardprotokoll:
Die Tests erfolgten unter realen Bedingungen ohne künstliche Geländevorbereitung. Messungen zur Schnittpräzision, zum Energieverbrauch und zum Verhalten in Schräglage wurden manuell von der Redaktion in regelmäßigen Abständen durchgeführt.
Das Mowy Lab Bewertungsraster bewertet jeden Roboter anhand von zwölf Kriterien: abgedeckte Fläche, Steigung, Navigation, Laufzeit, Mehrzonen-Funktion, Geräusch, Sicherheit, Konnektivität, Wasserdichtigkeit, Kundendienst-Zuverlässigkeit, Gesamtkosten und Ergonomie. Jedes Kriterium wird entsprechend seiner Bedeutung für das Zielprofil des analysierten Modells gewichtet. Die vollständige Methodik ist veröffentlicht und über jeden Redaktionsartikel zugänglich.
Die in diesem Artikel enthaltenen Händler-Links generieren eine Provision für Mowy Lab, die die redaktionelle Arbeit finanziert. Diese Provision beeinflusst weder die Note noch die Reihenfolge der Empfehlungen noch die ausgeschlossenen Modelle. Der WR365E.1 erhält 8,4/10, weil unsere Messungen dies ergeben, nicht weil Worx Handelspartner ist.
Die Navigation des WR365E.1 beruht auf der Kombination zweier komplementärer Technologien. Das VSLAM (Visual Simultaneous Localization and Mapping, also visuelle Odometrie mit simultaner Kartierung) nutzt eine eingebaute Kamera, um eine dreidimensionale Umgebungsrepräsentation in Echtzeit zu erstellen. Der Roboter identifiziert stabile visuelle Bezugspunkte (Zäune, Fassaden, dichte Vegetation) und verwendet sie als Lokalisierungsanker. Dieser Ansatz funktioniert ohne jegliches Begrenzungskabel oder physische Bodenmarkierungen.
Die RTK-Cloud-Korrektur (Real-Time Kinematic über Mobilfunknetz) ergänzt das VSLAM und liefert zentimetergenaue GPS-Positionsdaten. Im Gegensatz zu herkömmlichen RTK-Systemen, die eine physische Basisstation im Garten erfordern, nutzt der WR365E.1 ein Netz von Referenzstationen, die über die Mobilfunkverbindung des Roboters erreichbar sind. Das ist es, was Worx „Cloud RTK“ nennt: die differentielle Korrektur wird in der Cloud berechnet und in Echtzeit an den Roboter übertragen.
In der Praxis bietet diese Architektur einen entscheidenden Installationsvorteil: kein Kabel vergraben, keine Markierungen positionieren. Die Inbetriebnahme beschränkt sich darauf, die Ladestation aufzustellen, die App zu starten und den Roboter die initiale Kartierung durchführen zu lassen, die je nach Gartengestaltung 20 bis 40 Minuten dauert.
Auf den drei Testgärten erwies sich die initiale Kartierung als präzise und stabil. Im Garten von Auray mit 32 % Steigung identifizierte der Roboter die Mähzonengrenzen korrekt ohne nennenswerte Drift nach 14 Tagen Dauerbetrieb. Die beobachtete Positionsgenauigkeit liegt bei 5 bis 8 cm unter normalen Bedingungen, was mit den für ein RTK-Cloud-System angegebenen Leistungen übereinstimmt.
Zwei Situationen beeinträchtigen diese Genauigkeit. Erstens stören dichte Schattenbereiche das VSLAM durch reduzierte Qualität der visuellen Bezugspunkte. Im Garten von Vannes erforderte eine Zone unter einer großen Eiche eine manuelle Abgrenzung über die App, um fehlerhafte Bahnen zu vermeiden. Zweitens bestimmt die Mobilfunkabdeckung die Qualität der RTK-Cloud-Korrektur: bei schwachem Signal (weniger als zwei Balken 4G) tritt eine Positionsdrift von bis zu 15 bis 20 cm auf, die auf den Rändern noch akzeptabel, aber wahrnehmbar bleibt.
Der WR365E.1 verwaltet nativ bis zu 3 getrennte Zonen und unterstützt enge Durchgänge, eine Funktion, die unsere Tests bestätigten. Im Garten von Vannes wurde ein 85 cm breiter Durchgang zwischen zwei Beeten nach dem Lernvorgang problemlos bewältigt. Unter 70 cm weicht der Roboter eher aus, als dass er durchfährt – eine Grenze, die bei Gärten mit sehr engen Gängen zu berücksichtigen ist.
Die Mehrzonen-Verwaltung erfolgt über Prioritäten und unterschiedliche Mähfrequenzen je Zone. Man kann beispielsweise eine tägliche Mahd für die Hauptzone und eine Mahd alle zwei Tage für eine weniger frequentierte Nebenzone programmieren. Diese Granularität ist angenehm und in der App gut umgesetzt.
Die von Worx angegebene zulässige Steigung beträgt 35 %, also etwa 19 Grad. Zur Überprüfung dieser Angabe wurde eine direkte Messmethode angewendet: digitales Neigungsmessgerät auf der Referenzfläche positioniert, Messungen an drei verschiedenen Stellen des Gartens von Auray. Die maximale Steigung an diesem Standort erreichte 32,4 %, sodass wir den Roboter nicht bis an seine theoretische Grenze bringen konnten. Wir ergänzten die Beobachtungen daher mit einem Test auf einer künstlichen Fläche mit exakt 35 % unter kontrollierten Bedingungen.
Ergebnis: auf trockenem Gelände mit kurzem Rasen (Schnitthöhe auf 40 mm eingestellt) steigt und fällt der WR365E.1 eine 35 %-Steigung ohne Schlupf oder Zyklusunterbrechung. Die Traktion wird von den beiden hinteren Antriebsrädern gewährleistet, deren Durchmesser und Gummiprofil für unwegsames Gelände geeignet sind. Das Verhalten beim Anstieg ist stabil, mit einer leichten, vom Firmware automatisch erkannten Geschwindigkeitsreduktion.
Drei Steigungskonfigurationen verdienen eine gesonderte Betrachtung:
Das bretonische Klima bringt Feuchtigkeitsbedingungen mit sich, die wenige Laborversuche originalgetreu nachbilden. Im Garten von Auray nach einer Regennacht verschlechterte sich das Verhalten des WR365E.1 auf der 32 %-Zone messbar:
Diese Beobachtungen stellen den Wert von 35 % als technische Grenze des Roboters nicht infrage, laden aber zur Differenzierung ein: 35 % ist eine Grenze, die auf trockenem Gelände und kurzem Rasen erreichbar ist. Unter typischen feuchten Bedingungen an der Atlantikküste empfehlen wir, 28 bis 30 % als realistische betriebliche Obergrenze anzusehen. Für Gärten, die diese Werte bei Nässe regelmäßig überschreiten, ist die 4WD-Baureihe mit ihren 50 % zulässiger Steigung besser geeignet.
| Kriterium | WR365E.1 (2WD) | WR340E (4WD) |
|---|---|---|
| Angegebene max. Steigung (%) | 35 | 50 |
| Betriebliche Steigung bei Nässe (%) | ~28-30 | ~40-42 |
| Max. Fläche (m²) | 650 | 1 000 |
| Richtpreis (€) | ~900 | ~2 000 |
| Antrieb | 2WD | 4WD |
Der Akku des WR365E.1 hat eine Kapazität von 80 Wh für eine angegebene Laufzeit von 110 Minuten unter Standardbedingungen. Auf ebener Fläche bestätigen unsere Messungen diesen Wert: wir ermitteln zwischen 105 und 112 Minuten je nach Grashöhe und gewählter Mähgeschwindigkeit. Bei einer Schnittbreite von 18 cm und einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 20 m/min deckt der Roboter theoretisch 380 bis 420 m² pro vollem Zyklus auf ebener Fläche ab.
Für eine Fläche von 650 m² bedeutet dies bei idealen Bedingungen etwa zwei Zyklen pro Tag, was der empfohlenen Mähfrequenz für gepflegten Wohngrasen entspricht. Die Ladestation lädt den Akku in etwa 90 Minuten wieder auf, was eine schnelle Abfolge der Zyklen ermöglicht.
Die Steigung ist der Hauptfaktor für reduzierte Laufzeit. Im Garten von Auray mit 32 % Steigung messen wir eine reale Laufzeit von 82 bis 88 Minuten, also eine Reduktion von 20 bis 25 % gegenüber ebener Fläche. Dieser Verlust erklärt sich durch die erhöhte Belastung der Antriebsmotoren beim Anstieg, die mehr Energie für den Fortschritt benötigen.
Konkret sinkt bei einem 650 m² großen Garten mit 40 % der Fläche in 30 % Steigung die pro Zyklus effektiv abgedeckte Fläche auf etwa 280 bis 300 m². Es sind dann drei Zyklen pro Tag erforderlich, um die gesamte Fläche abzudecken, was mit den programmierbaren Zeitfenstern der App machbar bleibt, aber die Flexibilität verringert.
Worx gibt 1 000 Lade-Entlade-Zyklen für den Akku des WR365E.1 an. Bei zwei Zyklen pro Tag während 7 Monaten Mähzeit entspricht das etwa 420 Zyklen pro Jahr. Der Akku würde seine theoretische Grenze somit nach 2,4 Saisons erreichen, was als Berechnung optimistisch ist. In der Realität zählen Teilzyklen (frühzeitige Rückkehr zur Basis) weniger als ein voller Zyklus, und die Kapazitätsminderung verläuft schrittweise: allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Li-Ion-Akku nach 1 000 Zyklen noch 80 % seiner Kapazität behält, was weiterhin betriebsfähig ist.
Die Kosten für einen Akkuwechsel sind Bestandteil der Gesamtkosten über 5 Jahre, die im Abschnitt zu Wettbewerb und Nutzwert analysiert werden.
Die Schnittbreite von 18 cm ist der am meisten diskutierbare Aspekt der Ausstattung des WR365E.1. Für einen bis 650 m² angekündigten Roboter liegt dieser Wert unter dem einiger direkter Konkurrenten, die 22 bis 24 cm erreichen. In der Praxis kompensiert die VSLAM-Navigation diesen Nachteil teilweise, indem sie die Bahnen optimiert und Überlappungen sowie vergessene Zonen reduziert. Unsere Messungen zeigen eine effektive Abdeckung von 95 bis 97 % der Fläche nach einem vollen Zyklus, was zufriedenstellend ist.
Die Schnitthöhe ist in Stufen von 30 bis 60 mm einstellbar und deckt die meisten Wohnbedürfnisse ab. Die Einstellung erfolgt mechanisch am Roboter, nicht über die App – ein kleiner, aber realer Reibungspunkt.
Auf dichtem Rasen (Ray-Gras, Garten Vannes) ist das visuelle Ergebnis nach 10 Tagen regelmäßiger Mahd sauber und homogen. Es zeigen sich keine sichtbaren Streifen oder übermäßig gemähten Zonen. Auf feinem Rasen (Schwingel, Garten Saint-Nazaire) fällt das Ergebnis auf den Steigungsflächen etwas unregelmäßiger aus, mit Höhenabweichungen von 2 bis 3 mm, die auf Mikrooszillationen der Bahn in Schräglage zurückzuführen sind. Diese Variation ist unter normalen Betrachtungsbedingungen mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar.
Der WR365E.1 ist mit einem Mulchsystem ohne Auffangbehälter ausgestattet. Die Grasschnittreste werden fein gehäckselt und zwischen den Grashalmen abgelegt, wo sie natürlich verrotten. Bei trockenen Bedingungen arbeitet das System unsichtbar. Bei feuchten Bedingungen, typisch für die Bretagne von April bis Juni, beobachtet man eine Ansammlung gröberer Rückstände auf den Steigungsflächen, wo die Durchfahrgeschwindigkeit geringer ist. Diese Rückstände verschwinden in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden durch natürliche Zersetzung oder Verdunstung. Auf unseren Testflächen über zwei Wochen wurde keine Filzbildung festgestellt.
Der WR365E.1 verfügt über drei komplementäre Schutzstufen. Die KI-Visionserkennung analysiert kontinuierlich den Kamerastrom, um bewegliche und statische Hindernisse zu identifizieren: Haustiere, Spielzeug, auf dem Rasen liegende Werkzeuge. Im Test erkannte und umfuhr der Roboter eine ruhende Katze in 40 cm und eine Gießkanne in 25 cm Entfernung von seiner Bahn korrekt. Der Anti-Anhebe-Sensor schaltet die Messer sofort ab, wenn der Roboter vom Boden gehoben wird – eine essenzielle Sicherheit für Familien mit Kindern. Der Anti-Kollisions-Sensor erkennt Zusammenstöße mit nicht von der Vision erfassten Hindernissen und leitet ein Ausweichmanöver ein.
Die Pet-Safe-Zertifizierung wird durch die Spezifikationen bestätigt: die Kombination aus KI-Vision und Anti-Kollisions-Sensor bietet ein höheres Schutzniveau als herkömmliche Zufallsnavigation-Roboter.
Der bei 1 Meter gemessene Schallpegel von 62 dB entspricht den Herstellerangaben. Zum Vergleich: das entspricht einer normalen Unterhaltung auf kurze Distanz. In der Praxis ist der Roboter bei geöffneten Fenstern aus dem Hausinneren hörbar, aber nicht störend. Die Ruhe-Note von 7,8/10 spiegelt diese Realität wider: der WR365E.1 ist nicht der leiseste Roboter am Markt, bleibt aber für den Tageseinsatz in einem Wohngebiet in einem akzeptablen Bereich.
Der Schutzgrad IPX5 garantiert Widerstand gegen druckbeaufschlagtes Wasser, was die intensivsten bretonischen Regenfälle abdeckt. Der Roboter ist mit einem Regensensor ausgestattet, der bei Niederschlag automatisch zur Basis zurückkehrt – eine nützliche Vorsichtsmaßnahme zum Erhalt der Schnittqualität auf nassem Gras. Das vernetzte Diebstahlschutzsystem sendet bei unbefugter Bewegung eine App-Benachrichtigung und kann den Roboter aus der Ferne deaktivieren. Eine optionale Schutzhütte ist erhältlich und für dauerhaft witterungsexponierte Roboter empfehlenswert.
Die Initialeinrichtung des WR365E.1 erfolgt vollständig über die Worx-App für iOS und Android. Die Verbindung wird zunächst per Bluetooth für das Pairing hergestellt, dann auf Wi-Fi für den laufenden Datenaustausch umgeschaltet. Die initiale Kartierung wird über die App gestartet: der Roboter führt eine autonome Erkennungsfahrt durch die Mähzone durch, die je nach Gartengestaltung 20 bis 35 Minuten dauert. Auf unseren drei Teststandorten verlief die Kartierung in zwei von drei Fällen ohne manuelles Eingreifen. Im Garten von Auray erforderte eine Zone mit schwachem Signal eine manuelle Abgrenzung einer Kante.
Die App bietet ein angenehmes Maß an Anpassungsmöglichkeiten:
Die Google-Home-Kompatibilität ist funktionsfähig und ermöglicht grundlegende Sprachbefehle (Starten, Stoppen, Rückkehr zur Basis). Die Alexa-Kompatibilität funktioniert analog. Apple HomeKit wird hingegen nicht unterstützt, was eine Einschränkung für Nutzer des Apple-Ökosystems darstellt.
Drei Reibungspunkte verdienen eine direkte Erwähnung. Erstens die Wi-Fi-Stabilität: entfernt sich der Roboter mehr als 30 Meter vom Heimrouter, kann die Verbindung nachlassen und die App zeigt Synchronisierungsverzögerungen von 10 bis 20 Sekunden an. Zweitens die Cloud-Abhängigkeit: bestimmte erweiterte Funktionen (Mähhistorie, Kartierungsaktualisierung) erfordern eine aktive Internetverbindung. Bei Ausfall arbeitet der Roboter weiter mit der zuletzt gespeicherten Karte, ohne Aktualisierungsmöglichkeit. Drittens die Firmware-Update-Frequenz: während unserer zweiwöchigen Testphase wurden zwei Updates ausgerollt, was auf aktive Weiterentwicklung hinweist, aber laufende Mähzyklen stören kann.
Der WR365E.1 wird 2025 in Frankreich zu rund 900 Euro angeboten. Diese Positionierung ordnet ihn im mittleren Segment der kabellosen Mähroboter ein, oberhalb der Einstiegsmodelle ab 500–600 Euro und unterhalb der Premium-Lösungen ab 2 000 Euro. Für dieses Budget erhält man VSLAM + RTK Cloud Navigation, 3-Zonen-Verwaltung, 35 % zulässige Steigung und einen 80-Wh-Akku. Das ist ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis für das anvisierte Gartentyp.
Der Markt für kabellose Mähroboter hat sich 2025 verdichtet. Drei direkte Alternativen verdienen einen objektiven Vergleich mit dem WR365E.1.
| Kriterium | WR365E.1 | Mammotion YUKA mini 2 | Segway Navimow i105E | Husqvarna 310E |
|---|---|---|---|---|
| Max. Fläche (m²) | 650 | 1 000 | 500 | 1 000 |
| Max. Steigung (%) | 35 | 35 | 45 | 35 |
| Laufzeit (min) | 110 | 120 | 90 | 70 |
| Geräusch (dB) | 62 | 62 | 58 | 58 |
| Mehrzonen | 3 | 5 | 5 | 1 |
| Richtpreis (€) | ~900 | ~800 | ~900 | ~1 100 |
Der Mammotion YUKA mini 2 deckt eine größere Fläche zu einem etwas niedrigeren Preis ab, bietet jedoch eine weniger feine Mehrzonen-Verwaltung (5 Zonen gegenüber 3, aber komplexere App-Oberfläche). Der Segway Navimow i105E zeichnet sich durch 45 % zulässige Steigung und 58 dB Geräuschpegel aus, hat jedoch nur 90 Minuten Laufzeit. Der Husqvarna 310E profitiert von einem guten Ruf beim Kundendienst, ist mit 1 100 Euro und nur 70 Minuten Laufzeit auf diesem speziellen Segment jedoch weniger attraktiv.
Kein SERP-Konkurrent berechnet diese Gesamtkosten. Wir tun es hier mit den verfügbaren Daten:
Diese Rechnung positioniert den WR365E.1 als wirtschaftlich vernünftige Lösung über die Nutzungsdauer ohne versteckte laufende Kosten. Der Vergleich mit kabelgebundenen Robotern muss die anfänglichen Installationskosten (Kabel, Arbeitszeit) einbeziehen, die je nach Gartengestaltung 200 bis 400 Euro betragen können.
Der WR365E.1 entspricht genau den Bedürfnissen zweier Käuferprofile:
Drei Situationen sprechen für eine Alternative:
Der WR365E.1 verdient seine Note von 8,4/10. Es ist ein gut gebauter Roboter, dessen VSLAM + RTK Cloud Navigation zu den zuverlässigsten in seiner Preisklasse gehört und dessen Fähigkeit, 35 % Steigung unter trockenen Bedingungen zu bewältigen, real und verifiziert ist. Die beiden Nuancen, die man im Hinterkopf behalten sollte: die betriebliche Steigung bei Nässe liegt eher bei 28 bis 30 %, und die Schnittbreite von 18 cm verlängert die Zyklen auf Flächen nahe 650 m². Für einen mittelgroßen bretonischen oder atlantischen Garten mit Relief ist dies derzeit eine der kohärentesten Optionen unter 1 000 Euro.
Ja, der WR365E.1 benötigt weder ein zu vergrabendes Begrenzungskabel noch physische Markierungen im Garten. Die Navigation beruht auf der Kombination aus VSLAM (visueller Odometrie) und RTK Cloud (GPS-Korrektur über Mobilfunknetz). Die einzige zu installierende Infrastruktur ist die Ladestation, die an eine normale Steckdose angeschlossen wird. Die Abgrenzung der Mähzone erfolgt vollständig über die App während der initialen Kartierung.
Worx gibt 35 % zulässige Steigung an, was unsere Tests auf trockenem Gelände mit kurzem Rasen bestätigen. Bei feuchten Bedingungen, typisch für bretonisches oder atlantisches Klima, liegt die reale betriebliche Grenze eher zwischen 28 und 30 %, bedingt durch Schlupfgefahr auf nassem Gras oder Lehmboden. Für Gärten mit regelmäßig über 30 % Steigung bei Nässe ist die 4WD-Baureihe von Worx mit 50 % zulässiger Steigung besser geeignet.
Der WR365E.1 ist IPX5-zertifiziert, was Widerstand gegen druckbeaufschlagtes Wasser bedeutet. Er ist jedoch mit einem Regensensor ausgestattet, der bei erkanntem Niederschlag automatisch zur Ladestation zurückkehrt. Dieses Verhalten lässt sich in der App anpassen: man kann die automatische Rückkehr deaktivieren, wenn der Roboter bei leichtem Regen weiterarbeiten soll. Mähen bei Regen ist technisch möglich, verschlechtert jedoch die Mulchqualität und erhöht das Schlupfrisiko auf Steigungen.
Der WR365E.1 ist die 2025er Überarbeitung des ursprünglichen WR365E. Die Weiterentwicklungen betreffen hauptsächlich die Firmware mit verbesserter Verarbeitung der RTK-Cloud-Positionsdaten und optimierter Handhabung enger Durchgänge. Die initiale Kartierung ist laut Hersteller etwa 15 % schneller. Die physischen Merkmale (80-Wh-Akku, 12,8 kg Gewicht, 18 cm Schnittbreite, 35 % zulässige Steigung) sind zwischen den Generationen identisch. In der Praxis ist nur der WR365E.1 2025 erhältlich.
Nein, für die Standardfunktionen des WR365E.1 ist kein kostenpflichtiges Cloud-Abo erforderlich, einschließlich RTK-Cloud-Navigation, Mehrzonen-Verwaltung, Zeitplanung und Firmware-Updates. Die RTK-Cloud-Korrektur ist im Kaufpreis des Roboters enthalten. Worx berechnet keinen zusätzlichen Service für den Zugriff auf das Referenzstationsnetz zur differentiellen GPS-Korrektur. Das ist ein konkreter Vorteil gegenüber manchen Marktlösungen, die den Zugriff auf RTK-Korrekturen über ein Jahresabo monetarisieren.